Es schmeckt nach Kindheit. Es riecht nach Heimat.

 

 

Fahrradfahren verlernt man nicht!

 

Unsere Muttersprache, die Sprache in der wir aufgewachsen sind, hat uns geprägt. Alles später Erlernte sind Fremdwörter, die unser Gehirn innerhalb von Millisekunden in Bilder und Geschichten umwandeln muss, um sie zu verstehen. Selbst wenn wir z.B. im Beruf mit Kollegen gängige Fremdwörter benutzen, ist noch längst nicht gesagt, dass beide Gesprächspartner dasselbe meinen. Wie gesagt, dazu kommen unsere Vorerfahrungen. Positiv wie negativ.

 

Unbewusste Trigger (in unserer Vergangenheit individuell gesetzt) kommen ganz unerwartet und von uns oft nicht bemerkt zum Einsatz. Ein bestimmtes Wort, ein besonderer Geruch, eine bestimmte Musik – und zack – der Trigger reagiert und ordnet das gerade Erlebte in positiv oder negativ, angenehm oder unangenehm, passend oder nicht passend ein. Menschlich eben.

 

Jede Branche, jeder Job hat seine eigene Fremdsprache. Wer also in einem bestimmten Beruf bzw. in einer bestimmten Branche irgendwann einmal gearbeitet hat, kennt die Besonderheiten daraus und spricht die „Sprache“. Übrigens verlernt man sie auch nie wieder, selbst wenn man sich nach langer Zeit erst wieder darin zu recht finden muss und sich inzwischen viel verändert hat.

 

„Wir entscheiden ganz neutral.“ – z.B. bei der Personalsuche. Nein. „Wir entscheiden möglichst neutral.“ Wir sind heute die Person/Persönlichkeit aufgrund unserer gelebten Vorgeschichte. Wie gesagt, da können wir nicht neutral entscheiden.

 

Nur wenn die KI – die künstliche Intelligenz – „entscheidet“ bzw. der Computer auswertet und alles menschliche außer acht lässt, dann wird NEUTRAL – nur auf Fakten beruhend – entschieden. Obwohl…? Vorher hat der Mensch die Parameter zum Entscheiden doch eingegeben, oder?

 

Um Verständigungsprobleme zu vermeiden oder wenigstens zu minimieren sollten wichtige Informationen wiederholt werden. Nach dem Motto: „Habe ich Dich richtig verstanden… Meinst Du….“ Auch hilfreich ist, wenn man seine Trigger kennt. Das geht nicht immer. Klar.

 

Achten Sie mal drauf, wenn sich Ihr Gefühl während eines Gespräches von „entspannt“ auf „angespannt bzw. unangenehm“ ändert. Überlegen Sie, wie das passieren konnte. Möglicherweise entlarven Sie dabei einen eigenen Trigger.

 

Ändert sich Ihre Körpersprache oder die Ihres Gegenübers? Auch da könnte gerade ein Trigger seinen Einsatz haben.

 

Versuchen Sie möglichst oft Fremdwörter, auch die in Ihrem beruflichen Umfeld gängigen, zu vermeiden. Sprechen Sie doch mal so, wie Sie es als Kind gelernt haben. Nein, nicht die Kleinkind-/Babysprache. Ihre Muttersprache. Jedenfalls im Umfeld anderer Muttersprachler. Diese einfache Sprache wird selten falsch verstanden.

 

Packen Sie das, was Sie weitergeben wollen, in Bilder und Geschichten. Ihr Gesprächspartner sollte das Gefühl haben: Das kenne ich! Das habe ich, hat soundso auch schon so oder ähnlich erlebt…. Durch diese Art des Gespräches bauen Sie eine Verbindung auf und erreichen das emotionale Zentrum des Betroffenen. Alles, was da ankommt, wird als bekannt und nicht bedrohlich anerkannt. Und bleibt nachhaltig im Kopf.

 

Das ist ein Teil der nachhaltigen, gelungenen Kommunikation.

 

Für Sie als Führungskraft ist es wichtig, richtig verstanden zu werden. Falls Sie öfter mal überlegen, warum das Gespräch „gekippt“ ist und Sie sich das nicht erklären können, melden Sie sich bei mir.

 

https://bit.ly/2YeK6Yg

oder 

01577 28 666 34

 

Gemeinsam finden wir heraus, woran das liegen könnte. Oder was Ihre Trigger aus der Vergangenheit sein könnten. Denn – wenn Sie Ihre Trigger kennen, können Sie anders damit umgehen. Vielleicht sogar den einen oder anderen Trigger auflösen.

 

Also:

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01577 28 666 34

 

Bis bald und

herzliche Grüße

 

Ihre

Michaela Thrun

Ihr Lotse “bei Fahrt auf Sicht”